Alternativen zum Elektroschaber

Elektroschaber sind in der heutigen Zeit, für Heimwerker und Handwerker gleichermaßen, zu einem nahezu unverzichtbaren Werkzeug geworden, welches in nahezu keinem Werkzeugsortiment, oder Werkzeugkasten fehlen sollte.

Denn ein Elektroschaber kann dessen Anwender die Arbeit oftmals deutlich erleichtern, sowohl was die aufgewendete Arbeitskraft betrifft, als auch die in Bezug auf die Arbeitszeit, welche für die Erledigung der jeweiligen Renovierungsarbeiten benötigt wird.

Im Gegensatz dazu wird bei dem Einsatz eines klassischen Handschabers, welcher zu den meistgenutzten Alternativen zu einem Elektroschaber gehört, ein deutlich höherer Kraftaufwand benötigt, wodurch die Arbeiten in der Folge meist auch deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, bis diese zur vollständigen Zufriedenheit erledigt sind.

Wozu benötigt man einen Schaber überhaupt?

Ein Schaber wird in der Regel zum Entfernen von Kleber oder Farbresten, Teppichböden oder auch Fliesen verwendet, die mithilfe von diesem von der jeweiligen Oberfläche entfernt werden sollen.

Außerdem können Schaber zudem auch zum Schaben und anderweitigen Bearbeiten von Holz genutzt werden, welches man mit einem Schaber beispielsweise zurecht Schnitzen kann.

Hierfür wurden Schaber, wie archäologische Funde beweisen, bereits seit der Steinzeit verwendet und somit lange bevor die ersten klassischen Handschaber, wie wir sie heute kennen, auf dem Markt erschienen.

Denn diese war erst im Laufe des 19. Jahrhunderts der Fall, zuvor handelte es sich bei den verwendeten Schabwerkzeugen, welche von den Menschen verwendet wurden, dagegen noch meist um selbst angefertigte Werkzeuge, die jedoch bereits in der Steinzeit optisch an die heute erhältlichen Handschaber erinnerten und mit großer Wahrscheinlichkeit auch denselben Zwecken dienten.

Der klassische Handschaber

Die klassischen Handschaber-Modelle wurden im Laufe des 19. Jahrhunderts, zumeist im industriellen Umfeld, immer häufiger dafür verwendet, um verschiedene Arbeiten, zumeist auf ebenen, sowie in Ausnahmefällen auch auf zylindrischen Flächen, zu erledigen.

In der Regel ist die eigentliche Arbeitsfläche, mitsamt der Schneide und der Fläche zum Abtragen von Material auf der Rückseite, mit einem Griff verbunden, welcher es ermöglicht die zu erledigenden Arbeiten, unter Aufwendung von Kraft, sicher auszuführen.

In Folge der Industrialisierung wurden Handschaber im 19. Jahrhundert dann unter anderem auch immer öfter dafür verwendet, um Maschinenbetten, Gleitflächen oder Spindelhülsen zu bearbeiten.

Das sogenannte Schaberplättchen eines Handschabers besteht in der Regel aus Hochleistungs-Schnellarbeitsstahl oder einem Hartmetall und muss daher, von Zeit zu Zeit, mithilfe eines feinkörnigen Schleifkörpers neu geschärft werden.

Denn das trägt in der Folge zu einer einfacheren Bearbeitung der jeweiligen Oberflächen bei und verringert zudem auch den Kraftaufwand, welchen der Anwender hierbei aufwenden muss, um die benötigten Arbeiten in kürzester Zeit bestmöglich zu erledigen.

Doch wenngleich solche klassischen Handschaber in der heutigen Zeit zu großen Teilen von den verfügbaren Elektroschabern verdrängt wurden, was vor allem auch den günstigen Preisen dieser elektrischen Schaber geschuldet ist, stellt der klassische Handschaber auch heutzutage noch die meistverbreitete Alternative zu den erhältlichen Elektroschabern dar.

Alternativen zu einem klassischen Handschaber

Neben einem Elektroschaber lassen sich auch einige der sogenannten elektrischen Multitools, die zumeist über eine ganze Reihe von Funktionen und Werkzeugen verfügen, dazu nutzen, um Oberflächen zu bearbeiten oder Kleber Rückstände, Tapeten, Teppichböden und sogar Fliesen zu entfernen. Und da es sich bei einem derartigen Multitool ebenfalls um ein elektrisches Gerät handelt, gehen diese Arbeiten, wie auch mit einem Elektroschaber, in der Regel nicht nur äußerst zügig von der Hand, sondern es wird dafür auch kein besonders hoher Kraftaufwand benötigt.

Allerdings sind derartige Multitools in der Regel nicht gerade günstiger als die erhältlichen Elektroschaber, verfügen jedoch mitunter sogar noch über mehr Funktionen als diese.

Dagegen gibt es außerdem auch noch eine Reihe von Alternativen zu den verfügbaren Handschabern, zu denen beispielsweise Boden oder Tapetenschaber gehören, die über einen deutlich längeren Griff verfügen, als die klassischen Handschaber.

Auf diese Weise muss man sich zum Entfernen von Teppichböden nicht mehr hinknien und für das Entfernen von Tapeten, an den Wänden und der Zimmerdecke, nicht mehr auf eine Leiter steigen, was für den jeweiligen Heim- oder Handwerker bereits eine große Erleichterung darstellen dürfte.

Wo findet man die besten Alternativen zu einem Elektroschaber?

Die größte Auswahl an Alternativen zu den erhältlichen Elektroschabern findet man heutzutage ohne jeden Zweifel im Internet, wo man diese in den verschiedensten Preisklassen und im Sortiment von einer ganzen Reihe von Herstellern findet.

So dürfte dort ein jeder Heim- oder Handwerker genau das Schabwerkzeug finden, welches dessen eigenen Ansprüchen am ehesten entspricht und diesem die Arbeit im besten Fall ein wenig erleichtert.

Fazit zu den Alternativen zum Elektroschaber

Alternativen zu einem Elektroschaber gibt es in der heutigen Zeit eine ganze Menge, ganz gleich, ob nun die ebenfalls elektrischen Multitools oder einer der klassischen Schaber, mit denen die Arbeiten komplett von Hand ausgeführt werden müssen.

Doch selbst unter den erhältlichen klassischen Schabern existieren einige Unterschiede, zum Beispiel in Bezug auf die Länge des Griffes, was das Entfernen von Tapetenresten oder Teppichböden mitunter bereits deutlich erleichtern kann.

Dennoch stellt schlussendlich, zumindest sofern man es sich leisten kann, trotzdem ein moderner Elektroschaber wohl angenehmste Möglichkeit dar, um anfallende Renovierungsarbeiten zu erledigen. Denn auch diese sind in der heutigen Zeit keineswegs mehr so teuer, wie dies noch früher der Fall war.